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   VerfGH Sachsen, 19.07.1999 - 141-VIII-98   

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https://dejure.org/1999,24051
VerfGH Sachsen, 19.07.1999 - 141-VIII-98 (https://dejure.org/1999,24051)
VerfGH Sachsen, Entscheidung vom 19.07.1999 - 141-VIII-98 (https://dejure.org/1999,24051)
VerfGH Sachsen, Entscheidung vom 19. Juli 1999 - 141-VIII-98 (https://dejure.org/1999,24051)
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Volltextveröffentlichung

  • VerfGH Sachsen

    Antrag auf kommunale Normenkontrolle gegen das Gemeindegebietsreformgesetz Oberes Elbtal/Osterzgebirge (hier: Eingliederung)

 
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Wird zitiert von ...Neu Zitiert selbst (10)

  • VerfGH Sachsen, 09.11.1995 - 20-VIII-95
    Auszug aus VerfGH Sachsen, 19.07.1999 - 141-VIII-98
    verfassungsrechtlich legitime Reformziele verwirklicht werden sollen (vgl. SächsVerfGH, JbSächsOVG 3, 107 [116]).

    Die Systemgerechtigkeit ist nicht nur an den Worten, sondern auch an den Taten des Gesetzgebers zu messen (SächsVerfGH JbSächsOVG 3, 107 [119]).

    Zwar muss es der Sächsische Landtag hinnehmen, dass seine Gebietsreformentscheidungen vom Verfassungsgerichtshof nicht allein nach dem Wortlaut, Sinn und Zweck der Leitsätze, sondern auch nach der Konsequenz ihrer Umsetzung beurteilt werden (SächsVerfGH, JbSächsOVG 3, 107 [119]).

  • BVerfG, 12.05.1992 - 2 BvR 470/90

    Papenburg

    Auszug aus VerfGH Sachsen, 19.07.1999 - 141-VIII-98
    Insoweit hat der Verfassungsgerichtshof nur darüber zu befinden, ob Ziele, Wertungen und Prognosen des Gesetzgebers offensichtlich und eindeutig widerlegbar sind oder den Prinzipien der verfassungsrechtlichen Ordnung widersprechen (SächsVerfGH SächsVBl. 1997, 79 [80]; vgl. BVerfGE 86, 90 [109]).

    Schließlich hat der Verfassungsgerichtshof zu erkennen, ob das Gebot kommunaler Gleichbehandlung gewahrt ist, und ob das Abwägungsergebnis zu den verfolgten Zielen deutlich außer Verhältnis steht (vgl. BVerfGE 86, 90 [109]).

  • StGH Baden-Württemberg, 14.02.1975 - GR 11/74

    Gemeindeneugliederung und Gründe des öffentlichen Wohls

    Auszug aus VerfGH Sachsen, 19.07.1999 - 141-VIII-98
    Durch die Bevölkerungsanhörung, deren Ausgestaltung dem Gesetzgeber obliegt (Art. 88 Abs. 4 SächsVerf, vgl. § 8 SächsGemO), soll der Wille der von einer Gemeindeneugliederung unmittelbar betroffenen Bürger bzw. Einwohner ermittelt werden (zur vergleichbaren Verfassungslage nach Art. 74 Abs. 2 Satz 3 und Abs. 4 Verf Bad.-Württ. s. StGH BW, ESVGH 25, 1 [25]; DÖV 1975, 500 [501]; Braun, Kommentar zur Verfassung des Landes Baden-Württemberg, 1984, Art. 74, Rdnr. 22).

    mehr getragen wären (vgl. StGH Baden-Württemberg ESVGH 25, 1 [23]).

  • BVerfG, 03.05.1994 - 2 BvR 2760/93

    Isserstedt

    Auszug aus VerfGH Sachsen, 19.07.1999 - 141-VIII-98
    Eine gesetzliche Neugliederung, die eine vorausgegangene freiwillige Neugliederung korrigiert oder ergänzt, ist einer gesetzlichen Rückgliederung, bei der der Gesetzgeber eigenes Handeln korrigiert (vgl. BVerfGE 91, 70 [78]), nicht vergleichbar.
  • VerfGH Sachsen, 10.11.1994 - 29-VIII-94
    Auszug aus VerfGH Sachsen, 19.07.1999 - 141-VIII-98
    Um dem Zweck der Anhörung zu genügen, muss das Gesetzgebungsvorhaben ergebnisoffen geführt werden; die Stellungnahmen und Anhörungsergebnisse müssen in die Entscheidungsfindung eingehen (vgl. SächsVerfGH, JbSächsOVG 2, 110 [119 f.] für die Anhörung der Gebietskörperschaften).
  • StGH Baden-Württemberg, 25.04.1975 - GR 6/74

    Zur Frage, unter welchen Voraussetzungen bei gesetzlichen Neugliederungsmaßnahmen

    Auszug aus VerfGH Sachsen, 19.07.1999 - 141-VIII-98
    Durch die Bevölkerungsanhörung, deren Ausgestaltung dem Gesetzgeber obliegt (Art. 88 Abs. 4 SächsVerf, vgl. § 8 SächsGemO), soll der Wille der von einer Gemeindeneugliederung unmittelbar betroffenen Bürger bzw. Einwohner ermittelt werden (zur vergleichbaren Verfassungslage nach Art. 74 Abs. 2 Satz 3 und Abs. 4 Verf Bad.-Württ. s. StGH BW, ESVGH 25, 1 [25]; DÖV 1975, 500 [501]; Braun, Kommentar zur Verfassung des Landes Baden-Württemberg, 1984, Art. 74, Rdnr. 22).
  • BVerfG, 16.06.1959 - 2 BvL 10/59

    Finanzvertrag

    Auszug aus VerfGH Sachsen, 19.07.1999 - 141-VIII-98
    Der Verfassungsgerichtshof ist zu dieser Entscheidung einstimmig gelangt und kann deshalb auch im Verfahren nach Art. 90 SächsVerf, § 7 Nr. 8, § 36 SächsVerfGHG, das der kommunalen Verfassungsbeschwerde des Art. 93 Abs. 1 Nr. 4 b GG angenähert ist (vgl. im Einzelnen: SächsVerfGH, DÖV 1999, 338 [339]), gem. § 10 SächsVerfGHG i.V.m. § 24 Satz 1 BVerfGG durch Beschluss erkennen (vgl. SächsVerfGH, SächsVBl. 1999, 7 [8]; Beschluss vom 17. Dezember 1998 - Vf. 55-VIII-98 - BVerfGE 9, 334 [336 f.]).
  • VerfGH Sachsen, 03.12.1998 - 36-VIII-98

    Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung zu Vf. 62-VIII-98

    Auszug aus VerfGH Sachsen, 19.07.1999 - 141-VIII-98
    Der Verfassungsgerichtshof ist zu dieser Entscheidung einstimmig gelangt und kann deshalb auch im Verfahren nach Art. 90 SächsVerf, § 7 Nr. 8, § 36 SächsVerfGHG, das der kommunalen Verfassungsbeschwerde des Art. 93 Abs. 1 Nr. 4 b GG angenähert ist (vgl. im Einzelnen: SächsVerfGH, DÖV 1999, 338 [339]), gem. § 10 SächsVerfGHG i.V.m. § 24 Satz 1 BVerfGG durch Beschluss erkennen (vgl. SächsVerfGH, SächsVBl. 1999, 7 [8]; Beschluss vom 17. Dezember 1998 - Vf. 55-VIII-98 - BVerfGE 9, 334 [336 f.]).
  • VerfGH Sachsen, 17.12.1998 - 55-VIII-98

    Antrag auf kommunale Normenkontrolle gegen das Eingliederungsgesetz Zwickau

    Auszug aus VerfGH Sachsen, 19.07.1999 - 141-VIII-98
    Der Verfassungsgerichtshof ist zu dieser Entscheidung einstimmig gelangt und kann deshalb auch im Verfahren nach Art. 90 SächsVerf, § 7 Nr. 8, § 36 SächsVerfGHG, das der kommunalen Verfassungsbeschwerde des Art. 93 Abs. 1 Nr. 4 b GG angenähert ist (vgl. im Einzelnen: SächsVerfGH, DÖV 1999, 338 [339]), gem. § 10 SächsVerfGHG i.V.m. § 24 Satz 1 BVerfGG durch Beschluss erkennen (vgl. SächsVerfGH, SächsVBl. 1999, 7 [8]; Beschluss vom 17. Dezember 1998 - Vf. 55-VIII-98 - BVerfGE 9, 334 [336 f.]).
  • VerfGH Sachsen, 28.01.1999 - 142-VIII-98

    Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung zu Vf. 141-VIII-98

    Auszug aus VerfGH Sachsen, 19.07.1999 - 141-VIII-98
    Die Antragstellerin hat auch substantiiert vorgetragen, durch die Eingliederung und die dazu in § 30 des angegriffenen Gesetzes getroffene Rechtsnachfolgeregelung möglicherweise unmittelbar in ihrem Recht aus Art. 88 Abs. 1 und 2 SächsVerf verletzt zu sein (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 28. Januar 1999 - Vf. 142-VIII-98).
  • VerfGH Sachsen, 28.01.1999 - 142-VIII-98

    Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung zu Vf. 141-VIII-98

    Die Gemeinde Zeithain und der Freistaat Sachsen werden verpflichtet, bis zur Entscheidung über das von der Antragstellerin gegen das Gesetz zur Gemeindegebietsreform in der Planungsregion Oberes Elbtal/Osterzgebirge (Gemeindegebietsreformgesetz Oberes Elbtal/Osterzgebirge) vom 28. Oktober 1998 (SächsGVBl. S. 562) eingeleitete Normenkontrollverfahren auf kommunalen Antrag (Vf. 141-VIII-98) keine aufschiebbaren Entscheidungen oder Maßnahmen zu treffen, die der Antragstellerin im Falle ihres Obsiegens die Wiederherstellung ihrer Selbstständigkeit unzumutbar erschwerten oder ihr nicht wiedergutzumachende Nachteile einbrächten.

    Gegen dieses Gesetz wendet sich die Antragstellerin mit einem Antrag nach Artikel 90 SächsVerf (Vf. 141-VIII-98), zu dessen Sicherung sie den Erlass einer einstweiligen Anordnung begehrt.

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